Selberleben – Warum?

Willst Du Dein Leben selber leben und selber entwerfen? Denn ansonsten gibt es genügend andere um Dich herum, die Dich leben. Sie wissen, was gut für Dich ist und wie Dein Leben aussehen sollte.

Wer willst Du sein? Wie willst Du am liebsten leben?

Als ehemalige Architektin weiß ich, dass es Sinn macht, zuerst einen Plan zu haben und dann die Umsetzung zu starten. Ich möchte Dich unterstützen, die schönste und höchste Idee von Deinem Leben zu ersinnen UND umzusetzen. Wie das geht? Das will ich Dir hier zeigen:

Das Leben Deiner Träume entwerfen

Wenn Du das Leben Deiner Träume leben willst, steckt darin eine Vorannahme: dass Du überhaupt weißt, was Dein Traum ist.

Bei der Erschaffung Deines Lebenstraumes unterscheiden wir 3 Phasen:

1 – Idee

In dieser Phase ermittelst Du die Grundlagen und skizzierst Deine Ideen

2 – Planung

In dieser Phase planst Du die Umsetzung konkret in einzelnen Schritten

3 – Umsetzung

In dieser Phase machst Du den ersten Schritt  (und dann noch viele weitere :) )

1 – Die Idee

In der Architektur steht die Grundlagenermittlung vor jedem weiteren Schritt. Es werden listenweise Informationen zusammengetragen. Handelt es sich beispielsweise um ein Einfamilienhaus, sind es Fragen wie: wie viele Personen, welche Notwendigkeiten (im Detail), Gewohnheiten, Vorlieben, Stilvorstellungen der Bewohner, Größe des Budgets, Grundstücksform, Baufenster …

Es macht Sinn, die zukünftigen Bewohner gut kennenzulernen, wenn ich als Architekt ein Haus erschaffen möchte, das hinterher in allen Belangen richtig gut passt, Freude macht und ihren Bedürfnissen voll und ganz entspricht.

Das ist ähnlich bei dem Entwurf Deines Lebens: damit das Leben hinterher ganz klasse zu Dir passt und Freude ohne Ende macht, ermittle auch genau Deine Grundlagen, wie:

Deine

  • Wünsche, Leidenschaften
  • Begabungen, Talente
  • Kompetenzen
  • Werte
  • Motivationen
  • Interessen
  • Vorstellungen an zeitlichen Input und monetären Output
  • Stärken

und

  • In welcher Umgebung möchtest Du arbeiten (räumlich, geografisch …)?
  • Mit welchen Menschen/für welche Menschen möchtest Du arbeiten/leben …?

Jetzt weißt Du, wie Du tickst, was Dich antreibt, was Dir Spaß macht und am besten liegt.

Mit diesem Wissen darfst Du träumen und eine tolle Idee entwickeln. In diese Idee versetzt Du Dich dann hinein, d.h. Du stellst sie Dir bildlich vor. Du siehst Dich in einem Film, in dem Du dieses tolle neue Leben erlebst.

Du gehst immer wieder in diesen Film und machst das, was Du siehst, noch etwas besser. Du schneidest hier etwas heraus, was Dir nicht gefällt und veränderst dort ein Detail. Immer wieder. Bis Du sagst: „Wow, was ist das denn für ein tolles Leben! Schöner geht es gar nicht!“, und Du möchtest vor Freude am liebsten tanzen.

Dann ist Phase 1 abgeschlossen!

Von nun an darfst Du Dir diesen Film, den Du kreiert hast, jeden einzelnen Tag anschauen! Du darfst richtiggehend darin BADEN.

Das ist ganz wichtig, damit der „große Traum“ kein Strohfeuer bleibt, sondern Teil wird Deines bewussten und unterbewussten Seins und Denkens.

Übrigens: dieser ganze Prozess darf Spaß machen! :)

2 – Die Planung

Hier darfst Du KONKRET werden.

Wann machst Du welchen Schritt? Es darf ein klarer Plan erstellt werden mit kurz-, mittel- und langfristigen Zielen und den jeweiligen Schritten.

Hier fließt auch ein:

  • welche Fähigkeit darfst Du noch erlernen?
  • welches Seminar besuchen?
  • welches Buch lesen?
  • welchen Brief schreiben?
  • welches Telefonat tätigen?
  • welche Dinge/Beziehungen aus Deiner Vergangenheit abschließen?
  • welche Person treffen/kennenlernen?
  • welche finanzielle Vorkehrung treffen?
  • welches Tool erwerben?

3 – Die Umsetzung

Jetzt  geht’s los! Alles ist gut geplant und vorbereitet, jetzt geht’s ans HANDELN.

Welche Lebensbereiche darfst Du entwerfen?

ALLE!

Dein Leben

  • Deinen Traumjob
  • Deinen Traumpartner
  • Deinen Traumurlaub
  • Dein Traumhaus
  • Deinen Traumkörper

Was ist der schönste Entwurf Deines Lebens, sozusagen Dein „Leben in richtig“?

Deine Persönlichkeit

Wie willst Du sein, denken, fühlen, Dich fühlen, mit anderen umgehen, mit Dir umgehen?

Welche Fähigkeiten willst Du haben, welche Kompetenzen, welches Auftreten?

Was ist Dein schönster/höchster Entwurf Deiner Selbst und Deiner Persönlichkeit?

FAZIT

Du entwirfst Dein Leben und Deine Persönlichkeit auf Grundlage Deiner Wünsche und Begabungen mit viel Spaß und Begeisterung, bis der Film, den Du siehst, so stimmig ist, dass Du sagst: “WOW, das ist LEBEN IN RICHTIG!”. Dann legst Du los!

“If you can dream it, you can do it.”

Walt Disney

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4 Kommentare bisher. Was sagst du dazu?

  1. Monika sagt:

    Die Idee, sein Leben zu entwerfen, zu planen und zu LEBEN, ist – was eigentlich? – unvorstellbar, nicht machbar, zu anstrengend oder – um das Wort von Mr. Spock zu benutzen – faszinierend.
    Ich bestimme selber was ich sein will und wie ich meine Talente einsetze. Eine logische Schlussfolgerung – ;) – nach dem Lesen.

    10. Juni 2015
    Antworten
    • Birgit Roy
      Birgit sagt:

      Liebe Monika,

      ja, in der Tat. Der, der sagt, es ist nicht machbar, hat recht. Der, der sagt, ich mach es einfach, hat recht. Danke für das Wort: FASZINIEREND!

      Ich liebe diese Idee (sie erfüllt mich mit Respekt), dass wir alles sein, tun oder haben können, was wir uns wünschen. Wir sind die Schöpfer unseres Lebens.

      In diesem Sinne: Frisch zur Tat.

      Liebe Grüße,
      Birgit

      10. Juni 2015
      Antworten
  2. Sabine sagt:

    Liebe Birgit,

    was Du schreibst klingt echt total schön. Für mich begann der Weg schon davor. Und aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es bei vielen anderen auch so ist:

    Es begann damit, den IST-Zustand mal ganz rationell zu betrachten. Die Emotionen außen vor zu lassen und erst dann wieder dazuholen, wenn die Situation sachlich analysiert ist. Daraus entstand für mich ein klares Bild davon, was mir momentan nicht gefällt, was aber letztlich doch ok ist und was ich gar nicht mehr möchte.
    Daraus formte sich mein Wunsch, bzw. hier begann dann das, was bei Dir Schritt 1 ist.
    Das was davor kam bewahrte mich vor der einen oder anderen weiteren Kurzschlusshandlung, die mich ins Leere laufen ließen.

    Ich finde toll, was Du machst und wie Du es machst und werde Deinen Text hier immer wieder nutzen, um mich auf meinem Weg selbst zu überprüfen. :)

    Herzliche Grüße
    Sabine

    19. September 2015
    Antworten
  3. Birgit Roy
    Birgit sagt:

    Danke, liebe Sabine,
    das ist ein Lob, das ich sehr gerne annehme.

    Das mit dem Überprüfen ist ein guter Gedanke. Ich überprüfe auch von Zeit zu Zeit mein WAS und WIE … und mein WARUM. Ich möchte mir nämlich sicher sein, dass das, was ich mache im Einklang ist mit meiner tiefsten Leidenschaft. Das es etwas ist, was ich nicht “aufsetze”, sondern bin.
    Ich freu mich darüber, dass auch Du Deine Leidenschaft gefunden hast.
    Thanks for sharing!

    Herzlich,
    Birgit

    19. September 2015
    Antworten

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